Zwei gegensätzliche Requiems der Moderne
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RIAS Kammerchor Berlin und
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Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
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mit zwei gegensätzlichen Requiems der Moderne
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beim Musikfest Berlin
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Mi, 23. September 2026, 20 Uhr
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Philharmonie Berlin, Großer Saal
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Mit dem Programm TROST UND HOFFNUNG eröffnet der RIAS Kammerchor Berlin am 23. September 2026 um 20 Uhr im Großen Saal der Philharmonie seine Abonnementkonzertreihe der neuen Saison. Das Konzert, bei dem die Requiem-Vertonungen von Alfred Schnittke und Maurice Duruflé erklingen, ist das Debüt von RIAS-Kammerchor-Chefdirigent Justin Doyle mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin (DSO) und zugleich Abschluss des diesjährigen Musikfests Berlin. Die Solopartie in Duruflés Requiem übernimmt die Mezzosopranistin Jennifer Johnston.
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Die Requiems von Alfred Schnittke (1934–1998) und Maurice Duruflé (1902–1986) sind denkbar unterschiedliche Interpretationen der lateinischen Totenmesse aus dem 20. Jahrhundert. Instrumental wie stimmlich treffen gegensätzliche Klangästhetiken aufeinander.
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Schnittkes Werk entstand 1975 als Teil einer Bühnenmusik für Schillers Don Carlos, aufgeführt in Moskau. Mit seiner Polystilistik wollte der Komponist jüdisch-russlanddeutscher Herkunft musikalische Ausdrucksmittel erweitern und „die ‚gehobenen‘ und die ‚gemeinen‘ Stile“ integrieren. Sein Requiem verknüpft unter anderem Gregorianik und bachschen Kontrapunkt, Sprechgesang und Dissonanzen, ausgefallen instrumentiert mit Trompete, Posaune, Orgel, Klavier, Celesta, E-Gitarre, E-Bass und diversen, auch selten zu hörenden Schlaginstrumenten. Vom Chor verlangt sein Werk einen kraftvollen, mitunter sogar gutturalen Klang. Den Originaltext verknappt Schnittke, verändert die Reihenfolge und fügt ein Credo hinzu.
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| Bezüge zum gregorianischen Choral bestimmen das völlig andere Requiem von Maurice Duruflé mit seinem tröstend-kontemplativen Grundton, das auf die Vertonung des Dies irae verzichtet, also auf die Schilderungen der Schrecken des Jüngsten Gerichts. Die mittelalterlichen Gesänge beeindruckten den Organisten und Komponisten schon als Chorknabe an der Kathedrale von Rouen und prägten sein späteres Schaffen. Sein Requiem für Soli, Chor, Orgel und Orchester, 1947 nach sechs Jahren Arbeit daran uraufgeführt, ist die bedeutendste seiner wenigen veröffentlichten Kompositionen und ein herausragendes Meisterwerk der französischen Chormusik und geistlicher Chormusik im 20. Jahrhundert überhaupt. Beim Chorpart stehen Transparenz der kontrapunktischen Linien und die Klarheit der harmonischen Strukturen im Fokus. | | | |
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Pressekarten
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Für Pressekarten wenden Sie sich bitte an presse@rias-kammerchor.de.
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Deutschlandfunk Kultur zeichnet das Konzert auf und und sendet es am Dienstag, den 29. September um 20 Uhr. Im Anschluss ist es 30 Tage im Web und in der Deutschlandfunk App verfügbar.
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Mittwoch, 23. September 2026, 20 Uhr
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Philharmonie Berlin, Großer Saal
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PROGRAMM
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ALFRED SCHNITTKE (1934–1998)
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Requiem
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aus der Bühnenmusik zu dem Drama Don Carlos von Schiller
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für Soli, Chor und Instrumentalensemble
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MAURICE DURUFLÉ (1902–1986)
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Requiem op. 9
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für Soli, Chor und Orchester
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MITWIRKENDE
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Jennifer Johnston
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Mezzosopran
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RIAS Kammerchor Berlin
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Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
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Denis Comtet
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Orgel
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Justin Doyle
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Dirigent
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